21.11.2012, 12:57 Uhr | LS, t-online.de
Opel kehrt in den Motorsport zurück. Mit dem neuen Opel Adam will sich die Traditionsmarke an einem international ausgerichteten Rallyeprogram beteiligen. Und mit dem neuen Astra OPC geht es in Deutschland auf ein Rundstreckenprogramm.
Die neuen Motorsport-Aktivitäten seien ein tragendes Element des Markenprofils, so Dr. Thomas Sedran, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Ziel der Rüsselsheimer sei es, Kundensport auf hohem technischen Niveau und zu überschaubaren Kosten zu ermöglichen und dabei ambitionierten Nachwuchsfahrern eine Plattform zu bieten.
Mit seinem Rallye-Engagement nimmt Opel die europäische Bühne ins Visier. Als Sportgerät kommt dabei ab der Saison 2013 eine 140 PS starke Rallye-Cupversion des neuen Opel Adam zum Einsatz. Im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie werden diese Kundenfahrzeuge einen Markenpokal (ADAC Opel Rallye Cup) ausfahren. Eine "Rallye-Junior"-Sonderwertung für Piloten bis 27 Jahre sorgt für deren Förderung in der nachfolgenden Saison. Der Opel Adam Cup wird auf dem ADAC-Messestand auf der Essen Motor Show (1. bis 9. Dezember 2012) gezeigt.
Auf der Rundstrecke kommt der neue Astra OPC zum Einsatz, den Opel ab der Saison 2013 in einer Rennversion für den Kundensport anbietet. Die Cup-Fahrzeuge sind technisch auf die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zugeschnitten und werden dort in einer eigenen Klasse einen Markenpokal (Astra OPC Cup) untereinander ausfahren. Als Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vorgesehen.
Die erfolgreichste Zeit des Unternehmens in der Rallyehistorie begann Mitte der siebziger Jahre. "Gelenkt" wurde sie von Walter Röhrl, einem der besten Rallyepiloten aller Zeiten. Mit ihm gewann Opel 1974 den Europameistertitel mit dem Ascona A und 1979 mit dem Ascona B. 1982 wurde diese Ära mit Röhrl am Lenkrad mit einem Weltmeistertitel auf dem Ascona 400 gekrönt.
Im Tourenwagen-Breitensport feierte die Marke mit dem Blitz vor allem auf der Nürburgring-Nordschleife unzählige Erfolge. Im Profibereich gewann 1996 der von Manuel Reuter gesteuerte Calibra V6 die DTM-Nachfolgeserie ITC. Zwei Jahre später folgte die Markenmeisterschaft in der DTM/ITC-Nachfolgeserie STW mit dem Vectra sowie 2003 und der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf einem Astra V8 Coupé.
Quelle: LS, t-online.de
Das Cabriolet-Erlebnis: Gebrauchte Cabrios aller Top-Marken zu Schnäppchenpreisen.von ebay
Sparen Sie mit top Gutschein-Aktionen zum Thema Reifen, Autozubehör und Service-Aktionen von A.T.U., Tirendo u.v.m.von deals.de
Auf dem ersten Platz gibt es einen US-Klassiker und hinten Überraschendes.mehr