05.03.2013, 15:51 Uhr | driver.de, mid
Der Sportwagen-Hersteller Gumpert ist gerettet: Nach der Insolvenz im August des letzten Jahres ist nun ein neuer Investor eingestiegen. Auf dem Automobilsalon Genf ist Gumpert mit zwei Exemplaren des Apollo S vertreten.
Und das ist erst der Anfang vom Neuanfang: Gumpert will nun sein Angebot ausbauen und auch sonst richtig durchstarten: "Vertriebs- und Händlernetz werden weltweit ausgebaut, zum Apollo werden sehr bald Schwestermodelle hinzukommen. Dazu werden wir das erste von diesen Modellen noch heuer auf einer großen Messe vorstellen", äußert sich Geschäftsführer Roland Gumpert euphorisch zur Zukunft seiner Firma.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Gumpert Gespräche mit möglichen Geldgebern geführt. "Wir gehen fest davon aus, dass wir einen Investor finden und die 25 Arbeitsplätze in Altenburg erhalten können", sagte Insolvenz-Verwalter Görge Scheid damals.
Beim Divinol-Cup auf dem Hockenheimring erreichte im März 2005 ein Prototyp des Gumpert Apollo zum Beispiel auf Anhieb den dritten Platz. Seit 2009 hält ein Gumpert Apollo auch den Rekord für straßenzugelassene Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings. Schon deshalb arbeitete die dreißigköpfige Mannschaft um Firmengründer und Geschäftsführer Roland Gumpert auch nach der Insolvenzerklärung unbeeindruckt weiter.
Mit Erfolg. Roland Gumpert, der vor zehn Jahren die Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH gründet hat, war von 1972 bis zum Jahr der Gründung seines eigenen Unternehmens bei Audi beschäftigt. Die Kosten für einen topp ausgestatteten Gumpert Apollo liegen bei von rund 750.000 Euro.
Quelle: driver.de, mid
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