19.12.2012, 14:14 Uhr | driver.de
Mit dem Polo R WRC feiern die Wolfsburger ihre Rückkehr.
Was für ein wildgewordener Handfeger: Satte 315 PS aus turbobefeuerten 1,6 Litern Hubraum bringt der WRC-Polo mittels vier angetriebener Räder auf die Straße. Sie verhelfen dem 1,2 Tonnen schweren Kleinwagen zu einer Beschleunigung von Null auf 100 in weniger als vier Sekunden.
Doch für Otto Normalverbraucher ist der VW Polo WRC nicht gedacht. Seine Bezeichnung WRC deutet es schon an: WRC steht abgekürzt für World Rallye Championship. Die Rallye-Weltmeisterschaft wird auch nächstes Jahr wieder mit der Rallye Monte Carlo beginnen.
Drei Teams will VW an den Start schicken: Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia kommen aus Frankreich, Jari-Matti Latvala und sein Beifahrer Miikka Anttila aus Finnland. Diese beiden Teams sind gleichberechtigt. Zusätzlich will VW ab der Rallye Portugal (vierter Lauf im WM-Kalender) den zweifachen IRC-Champion Andreas Mikkelsen aus Norwegen zusammen mit Mikko Markkula aus Finnland in einem dritten Auto zum Einsatz bringen.
Normalverbraucher können sich derweil mit der Basis des VW Polo WRC trösten - dem VW Polo R, der mit seinen 220 PS zwar etwas langsamer beschleunigt, dafür aber eine Höchstgeschwindigkeit von über 240 km/h erreicht. Beim VW Polo WRC ist abhängig von der Übersetzung des sequentiellen Sechsgang-Getriebes spätestens bei 200 km/h Schluss. Auf hohe Endgeschwindigkeiten kommt es auf den Schnee- und Schotterpisten einer Rallye-Weltmeisterschaft nicht an.
Quelle: driver.de
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